AUSSCHÜTTUNG: Prognostizeirt werden laufende, vierteljährliche Auszahlungen von 6,7 % p.?a. vor Steuern. Die Gesamtmittelrückfluss beträgt inklusive Veräußerungserlös rund 193% bezogen auf das Kommanditkapital ohne Agio. Für die Veräußerung wird ein Verkaufsfaktor von 12,40 (bezogen auf die Jahresnettokaltmiete im Veräußerungsjahr) kalkuliert.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die geplante Fondslaufzeit endet am 31.12.2021 und beträgt somit ca. 11 Jahre. Die Anleger können ihre Beteiligung erstmalig zum 31.12,2021 ordentlich kündigen.
FINANZIERUNG: Das planmäßig einzuwerbende Eigenkapital beträgt 18,1 Mio. Euro. Von der Hanseatic Wertstrategie Beteiligung GmbH wurde eine Platzierungsgarantie in Höhe von 5,5 Mio. Euro gegeben. Sollte weniger als die geplante Gesamtsumme eingeworben werden, wird die Fondsgesellschaftnicht alle Kaufangebote annehmen. Ferner wird mit einer Fremdfinanzierung in Höhe von 21,28 Mio. Euro kalkuliert. Die Zinsen sind für 10 Jahre mit 4,32% p.a. festgeschrieben. Für die Anschlussfinanzierungwurde für einen Zeitraum von 1 Jahr ein Darlehenszins in Höhe von 4,5% p.?a.? angenommen. Die Tilgung beträgt nach einem tilgungsfreien Jahr 2% p.a bezogen auf die Darlehenssumme.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Anleger erzielen im Rahmen ihrer Beteiligung an der Fondsgesellschaft hauptsächlich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie Einkünfte aus Kapitalvermöge. Soweit anfänglich geringfügige, negative steuerliche Ergebnisse für den Anleger entstehen, können diese im Rahmen der persönlichen Einkommensteuerveranlagung grundsätzlich mit anderen positiven Einkünften des Anlegers ausgeglichen werden. Der Gewinn aus der Veräußerung der Immobilien durch die Fondsgesellschaft wird dem Anleger anteilig über die Fondsgesellschaft zugerechnet. Erfolgt die Veräußerung eines Grundstückes durch die Fondsgesellschaft erst nach Ablauf von 10 Jahren, so ist der hieraus resultierende Veräußerungsgewinn nicht mehr steuerbar.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Das geplante Portfolio der Investitionsobjekte soll nach Abschluss der Investition aus bis zu 12 Einzelhandelsimmobilien mit dem Schwerpunkt auf der Nahversorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfes bestehen. Die Immobilienstandorte liegen überwiegend im norddeutschen Raum, wobei der Wirtschaftsgroßraum Hannover/Hildesheim/ Braunschweig einen Schwerpunkt darstellt. Von den 12 Immobilien des Zielportfolios hat die Fondsgesellschaft bereits 5 Immobilien erworben. Für die restlichen Immobilien hat die Fondsgesellschaft die Option, diese anzukaufen. Das Ausüben der Optionen obliegt der Geschäftsführung und wird vom Platzierungsstand zum Zeitpunkt der Fondsschließung abhängen. 10 Objekte sind von der Hanseatic Group entwickelt und errichtet worden.
FONDSMANAGEMENT: Hanseatic Kapitalpartner ist das Emissionshaus der auf deutsche Einzelhandels- und Wohnimmobilien spezialisierten Hanseatic Group. Über 17 Jahre Erfolg in den Bereichen Development und Asset-Management dokumentieren einzigartiges Know-how und beste Kontakte, insbesondere zu den Einzelhandelsunternehmen. In diesem Zeitraum hat die Hanseatic Group rund 260 Projekte/Transaktionen im Volumen
von 1,35 Mrd. Euro realisiert. Eine Erfahrung, an der Investoren partizipieren.
VERMIETUNG: Bei 8 Standorten gibt es mehr als einen Mieter. Das Portfolio setzt sich aus mittelgroßen Einzelhandelsimmobilien zusammen und ist durch eine klare Mieterstruktur geprägt. Alle Objekte haben mindestens einen bekannten und bonitätsstarken Ankermieter aus dem Lebensmitteleinzelhandel, wie z.?B. Edeka, Lidl oder Rewe. Die Mietverträge mit den Hauptmietern haben i.?d.?R. eine feste Laufzeit von 15 Jahren sowie mehrfache Verlängerungsoptionen. Die Objekte wurden nach den Anforderungen der jeweiligen Ankermieter konzipiert. Die sonstigen Mieter sind Dienstleister und Kleinunternehmen, teilweise mit geringem Flächenbedarf. Mit ihnen wurden teilweise kürzere Laufzeiten vereinbart, wenngleich ebenfalls mit Verlängerungsoptionen. Alle Mietverträge sind indexiert, enthalten also kontinuierliche Mietanpassungsmöglichkeiten. Wie branchenüblich wurden bei allen langfristigen Mietverträgen anpassungsfreie Jahre vereinbart, die in den Wirtschaftlichkeitsberechnungen berücksichtigt sind Die Gesamtmietfläche aller Objekte beträgt 23.207 qm.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.